Her mit dem Tequila

Ich bin ein Pechvogel. So ein richtiger Donald Duck. Am Mittwoch steh ich so auf’m Hof, will gerade zur Schule fahren, doch dann find ich irgendwelchen Müll in meiner Jackentasche und denk mir ach, ich schmeiß den schnell mal noch weg. Gesagt getan, und plötzlich kippt Henriette (mein Rad) um. Auch nicht so wild, passiert in letzter Zeit öfter, Henriette hält das ja aus. Also Rucksack aufgesetzt, aufs Fahrrad geschwungen, und plötzlich ist meine Hose nass. Ich mein so richtig.

Was ich nämlich nicht gemerkt hab: Als das Fahrrad umgekippt ist, sind die beiden Flaschen Mate, die in meinem Rucksack waren, der in meinem Fahrradkorb stand, zersprungen. In ungefähr tausend einzelne kleine Glasscherben. Nein Millionen. Mein Rucksack war bis zur Hälfte mit tötlichem Granatapfel-Mate gefüllt. Und ich hab das erst gemerkt, als ich den Rucksack schon auf dem Rücken und den Mate in der Hose hatte.

Und jetzt ist alles hin, mein knapp 30€ teures Fachbuch, zum Glück noch benutzbar, nicht wie mein Tablet, oder meine Notizen der letzten drei Wochen. Drei Wochen. DREI. Sprich ein Telefonbuch voller Notizen.

Naja, da ich ja zum Glück (haha!) seit gestern ne periphere Atemwegsobstruktion habe und meine Lungenfunktionswerte zwischen 38% und 75% vom Soll pendeln, schreib ich jetzt einfach alles nochmal. Hat sicher auch ’nen tollen Lerneffekt.

Fazit der Woche: Herz gebrochen, Lunge verengt, zu pleite für Mad Caddies, 3 Tage Unterricht verpasst, erwisch die blöde Fliege in meinem Zimmer nicht die irgendwie in mein Ohr will. Her mit dem Tequila.

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