*ich

NadueWuschl, Püppi, Schnecke, Beeet, das sind so die Namen die ich im Laufe der Zeit ‘zugeteilt’ bekommen hab, von Freunden, Eltern und Bekannten. Einige Ausnahmen nennen mich auch gern mal “Klotz am Bein” oder “Verzögerte Spirale”, die meisten aber nennen mich bei dem Namen, den mir meine Eltern ausgesucht haben, und mit dem ich mich erst in den letzten Jahren so richtig anfreunden konnte: Nadja.

Im Juli diesen Jahres werde ich sage und schreibe 24 Jahre alt, und glaubt mir, ihr seid wahrlich nicht die einzigen, die mir das nicht glauben. Die legale Drogenbeschaffung, also Zigaretten, Alkohol, böse Filme (ja, das ist eine Droge :tongue: ), wird mir durch andauerndes »Kann ich bitte Ihren Ausweis sehen?« erheblich erschwert. Aber rechnerisch seh ich mit 60 aus wie 40. Ist doch auch was.

PaulaMein Privatleben besteht im Moment aus Kontaktpflege, Kindererziehung, Weiterbildung und Liebe, Liebe, Liebe. Wenn ich dazwischen noch Zeit finde, klemme ich mich gern mal hinter die Kamera (am liebsten hinter die Nikon D50 meiner Mama, hab leider immernoch keine eigene :hmpf: ) oder hinter die Tastatur – Fotografie, Web- und Grafikdesign, Bekanntschaften verteilt über den ganzen Globus – das sind Dinge, die für mich zum Wohlfühlen dazu gehören.

Im September diesen Jahres [2009] beginne ich eine Ausbildung in meinem Traumberuf: Tischlerin. Irgendwie hatte ich schon immer den Drang, Möbel selber bauen zu wollen. Dass ich auch noch Talent dazu besitze, durfte ich in einem Praktikum bei der Tischlerei Grontzki & Rettberg Bochum erfahren (danke!). In einer vom Arbeitsamt finanzierten Arbeitslosenstatistikbereinigungsmaßnahme hatte ich dann die Gelegenheit, selbst etwas zu bauen. Und seitdem weiß ich, dass ich nicht hinter den Tresen gehöre, nicht hinter den Schreibtisch und auch nicht unter’s Auto. Sondern an die Werkbank. :heart: